Derbyzeit: TV Trennfurt gegen TSV Großheubach

Erster Spieltag unserer Herren 1. in der Bezirksliga. Dieser begann gleich mit einem Kracher, da wir uns am Samstag, den 14.10.17 zum Derby in Trennfurt einfanden.

Beide Mannschaften kennen sich zum größten Teil auch privat und dementsprechend bekannt waren die Stärken und Schwächen des Gegners. Mit Spielertrainer Patrick Scholz, Kapitän Konstantin Bergert und Maximilian Bergert standen drei ehemalige Trennfurter Spieler im Kader von Großheubach. Schiedsgericht wurde von der DJK Schweinfurt als dritte Mannschaft gestellt.

Die Startaufstellung: Zuspieler Felix Husslik, Diagonal Konstantin Bergert, im Außenangriff Michal Szewczyk und Patrick Scholz, über die Mitte Sascha Ziegmann und Björn Wohlfart-Blumoser. Als Libero fungierte Max Oettinger.

Der erste Satz verlief für beide Mannschaften holprig. Die Führung wechselte zwischen beiden Mannschaften. Unsere Annahme kam in diesem Satz überhaupt nicht, sodass sogar Stellergott Felix große Probleme hatte und unser Spiel zu sehr berechenbar war. Nach einer kurzen Aufschlagserie von Stephan Weinkötz konnte Großheubach nicht mehr aufholen und so ging der erste Satz mit 25:21 an Trennfurt.  

Der Beginn des zweiten Satzes wurde wieder von Trennfurt dominiert. Großheubach konnte aber nun seine Nervosität abstellen. Die Fehlerquote wurde verringert, sodass der TSV Großheubach Punkt um Punkt aufholte und die Führung übernahm. Die Annahme kam nun besser und Felix konnte seine präzisen Bälle besser verteilen. Mit diesen Bällen konnten nun auch Patrick und Michal Ball um Ball im Feld unterbringen. Der Satz ging dann recht klar mit 25:17 an den TSV Großheubach.

Trennfurt startete in den dritten Satz wieder besser, Großheubach blieb aber dran. Jetzt brachte sich auch der Schiedsrichter ins Spiel, als er einige fragwürdige Entscheidungen traf, die er aber zumindest auf beide Mannschaften gleichmäßig aufteilte. Zumindest blieben beide Mannschaften hier ruhig. Mit spannenden Ballwechseln wechselte die Führung mehrfach, bis urplötzlich sogar Björn anfing, den Gegner reihenweise zu blocken. Auch eine Aufschlagserie von Björn lies den Abstand auf 5 Punkte anwachsen. Libero Max war nun auch nicht mehr zu bezwingen und er holte die unmöglichsten Bälle aus den Ecken. Trennfurt war beeindruckt und Großheubach konnte mit 25:22 den zweiten Satzgewinn verbuchen.

Trennfurt wollte jetzt natürlich den Tie-Break erzwingen und ging dementsprechend motiviert in den vierten Satz. Sascha Ziegmann zog ihnen gleich zu Beginn mit einer Aufschlagserie den Zahn. Weiterer Knackpunkt war Mitte des Satzes wohl eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters, als ein Block von Felix und Björn, der im Aus landete, als Punkt von Großheubach gewertet wurde und Trennfurt so nicht den Anschluss herstellen konnte. Unserem Kapitän Konstantin blieb es vorbehalten den Matchball zum 25:19 mit einem krachenden Angriff zu verwandeln.

Das Derby war jederzeit fair und es fanden viele spannende Ballwechsel statt. Auch psychologisch versuchten beide Mannschaften immer wieder den Gegner durch kleinere, natürlich freundschaftlichen Sticheleien aus dem Konzept zu bringen. Einig waren sich alle, dass die bessere Mannschaft heute gewonnen hat.

 

Im zweiten Spiel mussten wir Schiedsgericht stellen und konnten uns so ein Bild von den uns unbekannten Schweinfurtern machen. Leider mussten hier unsere Trennfurter Freunde eine unglückliche 2:3 Niederlage quittieren.

 

Nach der üblichen Pause musste Trainer Patrick Scholz umstellen, da Björn privat gebunden war. So kam  Maximilian Bergert zu seinem Debüt über die Mitte.

Der erste Satz war recht ausgeglichen und spannend. Maximilian ersetzte Björn (fast) gleichwertig. Spielerisch war Großheubach besser, Schweinfurt hielt mit Kampf dagegen. So ging der Satz knapp mit 26:24 nach Großheubach.

Nun merkte man Schweinfurt das kräftezehrende Spiel gegen Trennfurt an. Wir gaben nun klar den Ton an. Da die Annahme und Abwehr überragend stabil stand, konnte Felix seine Angreifer überragend nach Belieben einsetzen. Oliver Zych durfte sich auch noch beweisen und mit seiner überragenden Schlangentechnik fügte er sich nahtlos in die Mannschaft ein. Schweinfurt verzweifelte ein ums andere Mal am überragenden Block und die Sätze gingen überragend klar mit 25:18 und 25:20 an den TSV Großheubach. Wem es nicht aufgefallen ist, es war ein überragendes Spiel.