Philipp Scholz wechselt zum SSC Karlsruhe - Der MVP sucht eine neue Herausforderung

Es hatte sich über die letzten Wochen angedeutet, jetzt ist es offiziell - Diagonalangreifer Philipp Scholz wechselt zum Meister der 3. Liga Süd SSC Karlsruhe, welcher in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga Süd spielen wird. Hier wird er zunächst in der 2. Mannschaft spielen um dort den nächsten Karriereschritt zu machen. In den nächsten Jahren hofft er, sich in das 2. Ligateam einzugliedern.


Eine große Überraschung ist es nicht, doch jetzt ist der Wechsel von Philipp Scholz vom TSV in die Fächerstadt offiziell. Der 20-jährige verlässt zum 1. August den TSV Großheubach und wird in der neuen Saison für den SSC Karlsruhe aufschlagen.

"Die Zeit in Großheubach war unglaublich schön und was ich hier alles im letzten Jahr erleben durfte ist unfassbar - dafür kann ich mich nur von ganzem Herzen bei allen Beteiligten, den Fans, dem Verein und natürlich auch dem Team bedanken", so Scholz, der aktuell schon in Karlsruhe trainiert. Die Entscheidung sei ihm sehr schwer gefallen, weshalb sich das Ganze auch so lange hingezogen habe. "Das ist eine große Chance, aber eben auch ein großer Schritt für mich, der vieles verändern wird. Am Ende will ich das jetzt aber einfach ausprobieren, meine Grenzen ausloten und die Chance für meine Laufbahn als Volleyballer ergreifen."

So sehen es auch die Verantwortlichen des TSV Großheubach, auch wenn sich mit Philipp Scholz einer der besten Scorer der Liga verabschiedet. "Er muss diesen Schritt machen, als junger Kerl bekommst du nicht alle Tage ein Angebot eines solchen Topvereins", so Trainer Patrick Scholz. Und auch Mannschaftskapitän Konstantin Bergert zeigt sich eher stolz als traurig: "Dass ein Spieler von uns so einen gewaltigen Schritt macht, ist für uns eine Auszeichnung, dass wir vieles richtig machen. Philipps Entwicklung hier war großartig und wir sind sehr stolz auf ihn. Wir wünschen ihm ganz viel Erfolg und Glück, und für den Fall, dass er irgendwann mal wieder in die Heimat will, weiß er, dass unsere Türen immer für ihn offen stehen werden."

"Philipp hat mit uns immer sehr offen geredet, daher konnten wir uns auch schon früh nach Alternativen umsehen, die sportlich und menschlich zu uns passen", so Trainer Scholz.

Die Neuzugänge sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden.